Sonntag, 6. November 2011

iTunes sucks ...

Der größte Wahnsinn von Mac OS erscheint mir derzeit iTunes zu sein.

Einerseits ein Programm, dass Musik (und leider viel, viel mehr ...) wunderbar verwaltet, wenn man alles so macht, wie es voreingestellt ist. Aber auch nur dann. Wer ein bisschen mitdenkt und zum Beispiel schon einmal dieses ständige "in-die-Mediathek-Kopieren" deaktivert oder gar seine Mediathek auslagern will, bekommt Probleme.

Ein Beispiel:

Ich habe meine Mediathek auf mein NAS ausgelagert (ich berichtete). Das NAS an sich habe ich unter den Systemeinstellungen brav als Startobjekt eingerichtet, weil es sonst überhaupt nicht erkannt worden wäre. Soweit so gut. Beim Starten erscheint nun folgende Meldung:

Wenn ich dann über OK und WÄHLEN den Speicherort auswähle, klappt es aber auf einmal ganz prima.

Also habe ich nun den Ordner, den iTunes hier sucht, ebenfalls unter Startobjekten reingenommen. Der wird nun brav beim Hochfahren des Systems auf dem Desktop geöffnet, obwohl ich vorne den Haken bei "ausblenden" gesetzt habe. Wer hat eigentlich behauptet , Mac OS sei gut????????



Meine Lösung ...

Eigentlich würde ich das doofe iTunes gerne von meinem Rechner verbannen. Leider geht das nicht - iPad und iPod würden sich so etwas verloren vorkommen, ganz ohne Sync.

Deswegen habe ich nun meine Mediathek auf eine externe HD, die ohne weiteres vom Mac direkt erkannt wird, kopiert. Das NAS und die zweite externe Netzwerkfestplatte mounte ich ab sofort nur noch bei Bedarf - auf dem Desktop will ich die Icons nicht haben.
Zumal das in einigen Fällen auch schon einmal für Zugriffe auf die Platten gesorgt hat, den ich gar nicht veranlasst habe (Netzwerk-HD erwachte aus Schlafmodus, einfach so - da muss also Mac OS einfach drauf zugegriffen haben).

Die Startobjekte (NAS und Netzwerk-HD) habe ich rausgenommen. Nun ist auch Ruhe beim Hochfahren!

Also da hatte ich Apple mehr zugetraut ...