Ein schönes Programm, das nur wenige Macken hat, teste ich derzeit: Sidenote.
Es ist dafür gedacht, sich kleine Notizen zu machen und diese ggf. sortiert vorzuhalten. Ich hatte eigentlich an so etwas wie eine Mini-Datenbank gedacht, mit der ich verschiedene Artikel anlegen kann und diese dann wunderbar bedarfsweise wieder hervorzaubere. Hier ist Sidenote eigentlich recht gut für zu gebrauchen.
Das Programm gibt es hier als kostenlosen Download.
Es schiebt sich selbst in den Hintergrund und erscheint, wenn man mit der Maus an den Bildschirmrand fährt, an dem es sich befindet (Standard: links, auf rechts änderbar). Bisher hatte ich nur gelegentlich das Problem, daß sich SideNote in den Hintergrund kickt, wenn ich z. B. alle Fenster kurzfristig zur Seite manövriere, um beispielsweise etwas vom Desktop aufzunehmen und in einer Anwendung abzusetzen. Aber damit kann man leben.
Nachtrag vom 8. Mai 2011
Das Progrämmchen hat doch ein paar Ungereimtheiten. In letzter Zeit nutze ich es nicht mehr. So richtig durchgesetzt hat es sich also nicht ...
Ich kann jetzt mit Bodo Wartke singen: "Ich hab jetzt endlich einen Mac". Da der Umstieg von der dunklen Seite der Macht hin zur vitaminreichen und stylischen Technikerlebniswelt zwar schön, aber eben nicht ohne Tücken abläuft, möchte ich meine Erfahrungen hier der Nachwelt hinterlassen.
Samstag, 15. Januar 2011
DIV/X und iMOVIE
Ich spiele mal wieder mit dem Apple. Nach erfolgreicher Installation von Div/X und der ernüchternden Erkenntnis, daß aus iMovie 09 direkt kein Export über Div/X möglich ist, bereite ich meinen iMac ein bißchen auf den Dauereinatz vor. Bisher war ich ja immer noch in der Windows-Welt unterwegs, wenn ich mal was machen wollte, bei dem auch unbedingt ein Ergebnis herauskommen sollte ...
Aktuell hatte ich mit Div/X experimentiert. Ich habe die Version 1.3 incl. Pro-Codec (V 6.8) gekauft (keine 20 EUR) und setze überwiegend iMovie ein, solange ich FCE noch nicht kapiere. Wer wie ich exportieren will, um z. B. auf dem TV mittels USB-Stick (mein Videorekorder kann das) seine Urlaubsfilme anzusehen, weiß, was ich vor habe.
Hier eine kleine Handlungsempfehlung - es stützt sich auf Ausprobieren. Wer also bessere Ideen hat oder das System gar VERSTEHT, dem danke ich schon jetzt für eine kleinen Hinweis.
Vorgehen beim Exportieren eines Filmes
mit iMovie 09 und Div/X-Codec V6.8
1. Film exportieren ("bereitstellen")
Ich nehme immer MAXIMALE Qualität, habe aber schon gesehen, daß das nicht immer sinnvoll ist. An dieser Stelle wähle ich "Groß", da der Unterschied zu "HD" bei meinem TV-System (habe KEIN HD) nicht zu sehen sein wird.
Dann auf CONVERT (die Einstellungen sollten auf CUSTOM stehen, damit folgendes Einstellungsfenster gezeigt wird):
Hier wähle ich das Heimkino-Profil und setzte die Option auf Erweiterte Eintsellungen. Dort kann ich im Reiter VIDEO dann folgendes einstellen:
Formatbasiert skalieren stelle ich auf 16:9, da ich das Video in diesem Format gedreht habe. Ansonsten würde ich das natürlich nicht tun. Dann geht es weiter mit dem Bereich CODEC:
- sehr gute Qualität
- 1 - Durchlauf Qualitätsbasiert (das Ä muß man sich denken ...)
- Quantisierer auf "100 %" schieben
- MPEG-Tools: Quantisierung auf "H.263 optimiert"
der Rest war so ... und sollte auch so bleiben.
Dann sieht das Video richtig gut aus.
Aktuell hatte ich mit Div/X experimentiert. Ich habe die Version 1.3 incl. Pro-Codec (V 6.8) gekauft (keine 20 EUR) und setze überwiegend iMovie ein, solange ich FCE noch nicht kapiere. Wer wie ich exportieren will, um z. B. auf dem TV mittels USB-Stick (mein Videorekorder kann das) seine Urlaubsfilme anzusehen, weiß, was ich vor habe.
Hier eine kleine Handlungsempfehlung - es stützt sich auf Ausprobieren. Wer also bessere Ideen hat oder das System gar VERSTEHT, dem danke ich schon jetzt für eine kleinen Hinweis.
Vorgehen beim Exportieren eines Filmes
mit iMovie 09 und Div/X-Codec V6.8
1. Film exportieren ("bereitstellen")
Ich nehme immer MAXIMALE Qualität, habe aber schon gesehen, daß das nicht immer sinnvoll ist. An dieser Stelle wähle ich "Groß", da der Unterschied zu "HD" bei meinem TV-System (habe KEIN HD) nicht zu sehen sein wird.
Der Film landet dann am Speicherort, von dem aus ich ihn dann auf den Div/X Converter ziehe.
Dann auf CONVERT (die Einstellungen sollten auf CUSTOM stehen, damit folgendes Einstellungsfenster gezeigt wird):Hier wähle ich das Heimkino-Profil und setzte die Option auf Erweiterte Eintsellungen. Dort kann ich im Reiter VIDEO dann folgendes einstellen:
Formatbasiert skalieren stelle ich auf 16:9, da ich das Video in diesem Format gedreht habe. Ansonsten würde ich das natürlich nicht tun. Dann geht es weiter mit dem Bereich CODEC:
- sehr gute Qualität
- 1 - Durchlauf Qualitätsbasiert (das Ä muß man sich denken ...)
- Quantisierer auf "100 %" schieben
- MPEG-Tools: Quantisierung auf "H.263 optimiert"
der Rest war so ... und sollte auch so bleiben.
Dann sieht das Video richtig gut aus.
Samstag, 1. Januar 2011
Apple stürzt auch ab ...
Frohes neues Jahr!
Endlich mal Zeit. Noch habe ich frei und möchte das nutzen. Deswegen hänge ich an meinem hochgelobten MAC und widme mich dem Schnitt diverser liegengebliebener Videos. Meine Frau freut sich, denn sie sieht lieber "meine" Filme als die im Fernsehen. Soweit so gut.
Ich starte (mal wieder) iMovie, da ich für Final Cut noch keine Zeit hatte. Das Programm bedient sich nicht wie zunächst angenommen, ohne ein Einführungshandbuch gelesen zu haben. Aber iMovie ist ja nicht schlecht. Ich werde damit auch immer besser ...
Nachdem ich ein bißchen mit meinen zwei FireWire-Festplatten gespielt habe, überlege ich, ggf. einige erledigte Projekte dort abzulegen. Vielleicht wird die Videobearbeitung dann ja NOCH flotter. Wer weiß. Da ich viele Funktionen - wie bei Windows üblich - erst einmal durch Ausprobieren einübe, klicke ich im Menü BEARBEITEN auf "ALLES AUSWÄHLEN" und warte. Sogar ziemlich lange. Plötzlich stürzt das Programm mit etwas, was man bei Windows vielleicht "Bluescreen" nennen würde, ab. Das wiederhole ich ca. 9 mal (der Report-Generator von MAC OS zählt ja mit). Neustart inbegriffen. Schließlich stelle ich iMovie mit der TimeMachine auf den Stand von vor einer Stunde zurück. Damit, so dachte ich, sollte das Problem ja wohl behoben sein. Aber - nixda! Imovie läßt sich nicht mehr starten und quittiert nach einigen Minuten Wartezeit wieder mit einem unschönen Absturz. Ratlosigkeit macht sich breit ...
Schließlich kommt mir ein Gedanke: Was, wenn das Markieren für die externen Platten einfach zu viel war? Programmfehler kommen schließlich nicht nur bei Microsoft vor. Deswegen ... melde ich mal flott die externen Platten ab. Und ... siehe da! Imovie startet wieder, ich kann das ALLES AUSWÄHLEN umkehren und danach die Platten wieder anmelden. Wer sagt's denn!
Kürzlich las ich einen Artikel eines Umsteigers (Windows auf MAC). Er schrieb sehr treffend: "Bisher war ich kein unglücklicher Windows-Anwender". Er wundert sich in seinem Bericht über den Umstieg bei ihm darüber, daß es in Gesprächen immer wieder zum Thema "Was ist besser - MAC oder Windows?" kommt. Mir ist das relativ klar. Solange Apple mit diesem Cliché wirbt (man sehe sich nur einmal die Werbungen à la 'Hallo ich bin ein Mac/Hallo ich bin ein PC' an.
Und trotzdem: Ich werde meinen MAC nicht abschaffen. Aber ich werde weiterhin nicht in das Lied der hirnlosen Mac-Anhänger einstimmen und die Kisten "in den Himmel" heben. Es ist ein netter Computer. Er ist schnell. Aber das wäre eine Windows-Kiste zu dem Preis auch gewesen. Und eines wird mir immer klarer, so lange ich mit MAC OS arbeite: So muß sich ein anhnungsloser Windows-Anwender fühlen, der nicht weiß, wie sein System funktioniert. Der die meisten Tasten nicht benennen kann oder Symbole einfach nicht findet ("ich hab hier keine Windows-Taste!!"). Doch ich werde es besser machen als die anpassungsunfähigen Dumpfbacken und Innovationsbremsen, mit denen ich beruflich zu tun habe. Ich werde mich in die Materie einarbeiten. Und darin steckt bekanntlich das Wort ARBEIT.
Wohlan!
Endlich mal Zeit. Noch habe ich frei und möchte das nutzen. Deswegen hänge ich an meinem hochgelobten MAC und widme mich dem Schnitt diverser liegengebliebener Videos. Meine Frau freut sich, denn sie sieht lieber "meine" Filme als die im Fernsehen. Soweit so gut.
Ich starte (mal wieder) iMovie, da ich für Final Cut noch keine Zeit hatte. Das Programm bedient sich nicht wie zunächst angenommen, ohne ein Einführungshandbuch gelesen zu haben. Aber iMovie ist ja nicht schlecht. Ich werde damit auch immer besser ...
Nachdem ich ein bißchen mit meinen zwei FireWire-Festplatten gespielt habe, überlege ich, ggf. einige erledigte Projekte dort abzulegen. Vielleicht wird die Videobearbeitung dann ja NOCH flotter. Wer weiß. Da ich viele Funktionen - wie bei Windows üblich - erst einmal durch Ausprobieren einübe, klicke ich im Menü BEARBEITEN auf "ALLES AUSWÄHLEN" und warte. Sogar ziemlich lange. Plötzlich stürzt das Programm mit etwas, was man bei Windows vielleicht "Bluescreen" nennen würde, ab. Das wiederhole ich ca. 9 mal (der Report-Generator von MAC OS zählt ja mit). Neustart inbegriffen. Schließlich stelle ich iMovie mit der TimeMachine auf den Stand von vor einer Stunde zurück. Damit, so dachte ich, sollte das Problem ja wohl behoben sein. Aber - nixda! Imovie läßt sich nicht mehr starten und quittiert nach einigen Minuten Wartezeit wieder mit einem unschönen Absturz. Ratlosigkeit macht sich breit ...
Schließlich kommt mir ein Gedanke: Was, wenn das Markieren für die externen Platten einfach zu viel war? Programmfehler kommen schließlich nicht nur bei Microsoft vor. Deswegen ... melde ich mal flott die externen Platten ab. Und ... siehe da! Imovie startet wieder, ich kann das ALLES AUSWÄHLEN umkehren und danach die Platten wieder anmelden. Wer sagt's denn!
Kürzlich las ich einen Artikel eines Umsteigers (Windows auf MAC). Er schrieb sehr treffend: "Bisher war ich kein unglücklicher Windows-Anwender". Er wundert sich in seinem Bericht über den Umstieg bei ihm darüber, daß es in Gesprächen immer wieder zum Thema "Was ist besser - MAC oder Windows?" kommt. Mir ist das relativ klar. Solange Apple mit diesem Cliché wirbt (man sehe sich nur einmal die Werbungen à la 'Hallo ich bin ein Mac/Hallo ich bin ein PC' an.
Und trotzdem: Ich werde meinen MAC nicht abschaffen. Aber ich werde weiterhin nicht in das Lied der hirnlosen Mac-Anhänger einstimmen und die Kisten "in den Himmel" heben. Es ist ein netter Computer. Er ist schnell. Aber das wäre eine Windows-Kiste zu dem Preis auch gewesen. Und eines wird mir immer klarer, so lange ich mit MAC OS arbeite: So muß sich ein anhnungsloser Windows-Anwender fühlen, der nicht weiß, wie sein System funktioniert. Der die meisten Tasten nicht benennen kann oder Symbole einfach nicht findet ("ich hab hier keine Windows-Taste!!"). Doch ich werde es besser machen als die anpassungsunfähigen Dumpfbacken und Innovationsbremsen, mit denen ich beruflich zu tun habe. Ich werde mich in die Materie einarbeiten. Und darin steckt bekanntlich das Wort ARBEIT.
Wohlan!
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Top-Bildbearbeitung: Pixelmator
Hier ist nun endlich, was ich schon so lange gesucht habe: Ein vernünftiges, einfach zu bedienendes kleines Malprogramm.
Klein, ... nun ja. Es hat schon mächtig viele Funktionen und erinnert sicher hier und da an Profisoftware von Corel oder Adobe. Vor allem aber erinnert es mich ein bißchen an PhotoFiltre, das ich unter Windows verwendet. Bisher habe ich (ich gestehe!) Bildbearbeitungen, die etwas über das hinausgingen, was mit Pages & Co. möglich ist, auf meinem Windowsrechner gemacht.
Diese Zeiten sind nun vorbei!
Klein, ... nun ja. Es hat schon mächtig viele Funktionen und erinnert sicher hier und da an Profisoftware von Corel oder Adobe. Vor allem aber erinnert es mich ein bißchen an PhotoFiltre, das ich unter Windows verwendet. Bisher habe ich (ich gestehe!) Bildbearbeitungen, die etwas über das hinausgingen, was mit Pages & Co. möglich ist, auf meinem Windowsrechner gemacht.
Diese Zeiten sind nun vorbei!
Das Programm kostet ein paar Euro, ist aber einfach super. Vor allem, weil ich derzeit noch mit der kostenlosen DEMO-Version arbeiten kann. Doch gleich vom ersten Start der Software an war mir klar: Das will ich haben!
Wer das auch möchte, bitte hier klicken.
Screenshots bei MAC OS X
Ich dachte, ich hätte es schon erwähnt. Aber da es so nützlich ist, hier noch einmal die Shortcuts zum Thema Screenshots bei Mac OS X:
Donnerstag, 8. Juli 2010
Bild-Betrachter für Mac OS X
Welches Programm kann, was ich brauche?
Es gibt viele Artikel zu dem Thema und wahrscheinlich noch mehr Ansichten dazu. Ich will mich hier (ausnahmsweise) mal kurz fassen und schreiben, was ich in der Regel mit so einem Ding tun will:
- Bildübersicht
- Bilder durch Doppelklick großformatig anzeigen
- Hochkant-Fotos drehen (ggf. automatisch)
- Bilder direkt in Auswahl-Verzeichnis kopieren
- möglichst kostenfrei / günstig
1. Bilderübersicht ansehen, um etwas zu finden
Ich speichere meine Fotos nicht gerne mit iPhoto, wegen dieser Datenbank, die es anlegt. Gefällt mir nicht. Zumal ich die Bilder übers Netzwerk auch noch gelegentlich mit Windows XP ansehe und mich nicht voll auf die iPhoto-Funktionen verlassen will. Daher brauche ich ne schnelle Übersicht.
2. Bilder durch Doppelklick im großen Format öffnen, dann ab diesem Bild "blättern"
Wenn ich ein Bild gefunden habe oder einfach nur ab einer bestimmten Stelle anfangen will, die Bilder mal "in Groß" zu begutachten, muß mir ein Doppelklick (oder sonst was Logisches) das Bild in "groß" öffnen und von da ab ein "Durchblättern" ermöglichen
3. drehen sollte das Programm, wenn entsprechende EXIF-Daten da sind, die Bilder selbst
... denn ich drehe sie nicht gerne und speichere die Änderung ab, da es dann (wie man so hört) ja Qualitätsverluste geben kann, weil das eine Berechnung ist. Daher möchte ich gerne ohne Verrenkungen das Bild sehen, es aber unverändert lassen können.
4. gute Bilder direkt auswählen und in ein gesondertes Verzeichnis kopieren
Hintergrund: Wer mit 3.800 Bildern vom USA-Urlaub zurückkommt, hat einiges zu begutachten. Hier bietet es sich an, einen ersten Durchlauf zu machen und die "Starbilder" rauszusortieren. Diese möchte ich - optimalerweise per Tastendruck - in ein vorher definiertes Verzeichnis kopieren können.
Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, daß viele von den Standard-Funktionen von MAC OS X enttäuscht sind: Die Bilder-Übersicht (mein Punkt Nr. 1) ist sicher nicht der Hit. Die übrigen Dinge ... naja, drehen in der Vorschau kann es ja auch, aber alles eben nicht so komfortabel. Insbesondere nicht das "Vergößern und anschließende Durchblättern".
Also hab ich Google bemüht ... und folgende Programme rausgesucht
a) XXe hier der LINK
b) JustLooking hier der LINK
c) Sequential hier der LINK
d) Footeagehead Footagehead
Just Looking *
Ich würde das JustLooking uneingeschränkt für die empfehlen, die einen guten Ersatz für das "eingebaute" Vorschauprogramm haben möchten. Eine Übersicht ALLER im Verzeichnis vorhandener Bilder habe ich noch nicht gefunden, aber Doppeklick öffnet einen Viewer, der mittels rechts/links durch das gesamte Verzeichnis blättern kann und ... das alles auch noch sehr Apple-like "schön" macht. Das Ding ist auf meinem iMac pfeilschnell und macht auch was die Installation angeht einen äußerst professionellen Eindruck.
Was definitiv nicht geht:
Bilder mal eben per Klick in einen anderen Ordner kopieren. Es gibt eine Umbenennen-Funktion sowie eine zum "Verschieben" - die ist aber weder dokumentiert, noch funktioniert sie so, wie ich es mir vorstelle. Aber dafür gibt es ja ...
Xee
Wie so oft wünscht man sich hier eine Mischung aus beiden Programmen. Xee hat das "mal eben kopieren"-Problem absolut elegant gelöst: Eine zusätzliche Seitenleiste nimmt verschiedene Verzeichnisse auf. Diese kann man dann anklicken und mit den Buttons "verschieben" oder "kopieren" das angezeigte Bild dann in diese Ordner bringen.
Ein ausgezeichnetes System - so kann man gleich mehrere Situationen wunderbar lösen (gute, schlechte, sonstige ... -Bilder).
Es gibt viele Artikel zu dem Thema und wahrscheinlich noch mehr Ansichten dazu. Ich will mich hier (ausnahmsweise) mal kurz fassen und schreiben, was ich in der Regel mit so einem Ding tun will:
- Bildübersicht
- Bilder durch Doppelklick großformatig anzeigen
- Hochkant-Fotos drehen (ggf. automatisch)
- Bilder direkt in Auswahl-Verzeichnis kopieren
- möglichst kostenfrei / günstig
1. Bilderübersicht ansehen, um etwas zu finden
Ich speichere meine Fotos nicht gerne mit iPhoto, wegen dieser Datenbank, die es anlegt. Gefällt mir nicht. Zumal ich die Bilder übers Netzwerk auch noch gelegentlich mit Windows XP ansehe und mich nicht voll auf die iPhoto-Funktionen verlassen will. Daher brauche ich ne schnelle Übersicht.
2. Bilder durch Doppelklick im großen Format öffnen, dann ab diesem Bild "blättern"
Wenn ich ein Bild gefunden habe oder einfach nur ab einer bestimmten Stelle anfangen will, die Bilder mal "in Groß" zu begutachten, muß mir ein Doppelklick (oder sonst was Logisches) das Bild in "groß" öffnen und von da ab ein "Durchblättern" ermöglichen
3. drehen sollte das Programm, wenn entsprechende EXIF-Daten da sind, die Bilder selbst
... denn ich drehe sie nicht gerne und speichere die Änderung ab, da es dann (wie man so hört) ja Qualitätsverluste geben kann, weil das eine Berechnung ist. Daher möchte ich gerne ohne Verrenkungen das Bild sehen, es aber unverändert lassen können.
4. gute Bilder direkt auswählen und in ein gesondertes Verzeichnis kopieren
Hintergrund: Wer mit 3.800 Bildern vom USA-Urlaub zurückkommt, hat einiges zu begutachten. Hier bietet es sich an, einen ersten Durchlauf zu machen und die "Starbilder" rauszusortieren. Diese möchte ich - optimalerweise per Tastendruck - in ein vorher definiertes Verzeichnis kopieren können.
Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, daß viele von den Standard-Funktionen von MAC OS X enttäuscht sind: Die Bilder-Übersicht (mein Punkt Nr. 1) ist sicher nicht der Hit. Die übrigen Dinge ... naja, drehen in der Vorschau kann es ja auch, aber alles eben nicht so komfortabel. Insbesondere nicht das "Vergößern und anschließende Durchblättern".
Also hab ich Google bemüht ... und folgende Programme rausgesucht
a) XXe hier der LINK
b) JustLooking hier der LINK
c) Sequential hier der LINK
d) Footeagehead Footagehead
Just Looking *
Ich würde das JustLooking uneingeschränkt für die empfehlen, die einen guten Ersatz für das "eingebaute" Vorschauprogramm haben möchten. Eine Übersicht ALLER im Verzeichnis vorhandener Bilder habe ich noch nicht gefunden, aber Doppeklick öffnet einen Viewer, der mittels rechts/links durch das gesamte Verzeichnis blättern kann und ... das alles auch noch sehr Apple-like "schön" macht. Das Ding ist auf meinem iMac pfeilschnell und macht auch was die Installation angeht einen äußerst professionellen Eindruck.
Was definitiv nicht geht:
Bilder mal eben per Klick in einen anderen Ordner kopieren. Es gibt eine Umbenennen-Funktion sowie eine zum "Verschieben" - die ist aber weder dokumentiert, noch funktioniert sie so, wie ich es mir vorstelle. Aber dafür gibt es ja ...
Xee
Wie so oft wünscht man sich hier eine Mischung aus beiden Programmen. Xee hat das "mal eben kopieren"-Problem absolut elegant gelöst: Eine zusätzliche Seitenleiste nimmt verschiedene Verzeichnisse auf. Diese kann man dann anklicken und mit den Buttons "verschieben" oder "kopieren" das angezeigte Bild dann in diese Ordner bringen.
Ein ausgezeichnetes System - so kann man gleich mehrere Situationen wunderbar lösen (gute, schlechte, sonstige ... -Bilder).
Sequential
Sequential hat das, was die Anderen vermissen lassen: links hat man eine "sequentielle" Vorschau (daher vielleicht der Name). Die restlichen Funktionen fehlen leider ... das heißt: Man kann schon damit Bilder kopieren, aber leider zu umständlich, wie ich finde.
Grafisch ist das Programm gut an den Mac OS-Style (schwarze Dialogboxen etc.) angepaßt. Aber daß man nicht vernünftig innerhalb der Verzeichnisse scrollen kann (jedenfalls hat das bei mir nicht funktioniert mit diesem Schieberegler unten (horizontal!!?), wobei meine Bilderverzeichnisse auch ein bißchen groß sind ...).
Grafisch ist das Programm gut an den Mac OS-Style (schwarze Dialogboxen etc.) angepaßt. Aber daß man nicht vernünftig innerhalb der Verzeichnisse scrollen kann (jedenfalls hat das bei mir nicht funktioniert mit diesem Schieberegler unten (horizontal!!?), wobei meine Bilderverzeichnisse auch ein bißchen groß sind ...).
Footagehead
Dieses Programm ist zwar grafisch simpler gemacht (GUI), beherrscht das schnelle Durchblättern der Miniatur-Vorschaubilder aber besser. Dadurch, daß es aber ebenfalls keine schnelle Kopierfunktion für Bilder hat, setze ich es nicht ein.
* Aktuell arbeite ich überwiegend mit JustLooking, wegen der Geschwindigkeit.
Dienstag, 6. Juli 2010
Lahme Maus ... !
Ich bilde mir ein, objektiv zu sein. Langsam aber sicher kann ich dieses "Mac, oh, Mac - wie wunderbar ist doch dieses Gerät ..." nicht mehr hören, das einige Anhänger ständig von sich zu geben scheinen. Sicher, der iMac ist ein wunderbarer Computer. Wunderbar stylisch, wunderbar teuer ... alles. Es gibt Dinge, die laufen um Längen besser als beim "PC". An andere Dinge muß man sich erst (noch) gewöhnen.
Aber den Eintrag, den ich kürzlich von jemandem las: "... und dann produziert Mac OS einen Fehler – und das ist auch genau richtig so!" kann ich nun beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen. Das heißt ... doch, wenn ich es mir genau überlege, liegt es wohl daran, daß man es sich bei dem hohen Anschaffungspreis einfach nicht eingestehen will, daß es ein normaler PC auch getan hätte.
Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich will Mac OS nicht schlecht reden. Ich arbeite mittlerweile zu Hause fast nur noch damit, obwohl der "PC" gleich gegenüber steht. Und die Dinge, die ich vermisse, suche ich mir im Internet zusammen (und berichte an dieser Stelle gelegentlich darüber). Aber es gibt immer noch Dinge, die mich wirklich ziemlich nerven am Mac.
Eines habe ich heute wieder gelöst bekommen: Die unglaublich lahme Maus! Die MagicMouse von Apple ist gut. Es ist schon ein geniales Gefühl, damit nicht nur "hoch/runter" sondern auch "rechts/links" durch reines Berühren der Mausoberfläche zu steuern. Zugegeben. Aber genau so nervig kann es bei iMovie auch sein, wenn man durch "rechts/links" auf einmal einen mühsam positionierten Audio-Track wieder völlig verschiebt. Was mich aber am meisten genervt hat, ist daß die Maus einfach langsamer ist. Immerhin habe ich hier einen iMac 27" – da hat man ganz schöne Strecken zurückzulegen auf dem Bildschirm. Meine LOGITEC-Maus mit verstellbarer dpi-Zahl ist leider kabelgebunden und daher nicht unbedingt die 1:1-Alternative. Sie hatte ich mir bisher immer als "Notfall-Lösung" im Hinterkopf gehalten, da sie am Mac mini genau so gut funktionierte. Aber heute finde ich ...

Ein pfiffiger Programmierer hat die Maussteuerung von Apple angepaßt und verbessert. Und JA .. man kann an der Apple-Software verbessern. Einiges sogar! Nun läßt sich die Mausgeschwindigkeit stufenlos bis in schwindelnde Höhen hochregulieren. Das Programm "MouseZoom" findet Ihr hier.
Und wo der Erfinder dieses netten kleinen Tools schonmal dabei ist ... ob er wohl auch die zahlreichen (!) Bugs aus iMovie entfernen könnte...? Ich wäre ihm jedenfalls sehr dankbar. Mehr dazu vielleicht später.
Aber den Eintrag, den ich kürzlich von jemandem las: "... und dann produziert Mac OS einen Fehler – und das ist auch genau richtig so!" kann ich nun beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen. Das heißt ... doch, wenn ich es mir genau überlege, liegt es wohl daran, daß man es sich bei dem hohen Anschaffungspreis einfach nicht eingestehen will, daß es ein normaler PC auch getan hätte.
Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich will Mac OS nicht schlecht reden. Ich arbeite mittlerweile zu Hause fast nur noch damit, obwohl der "PC" gleich gegenüber steht. Und die Dinge, die ich vermisse, suche ich mir im Internet zusammen (und berichte an dieser Stelle gelegentlich darüber). Aber es gibt immer noch Dinge, die mich wirklich ziemlich nerven am Mac.
Eines habe ich heute wieder gelöst bekommen: Die unglaublich lahme Maus! Die MagicMouse von Apple ist gut. Es ist schon ein geniales Gefühl, damit nicht nur "hoch/runter" sondern auch "rechts/links" durch reines Berühren der Mausoberfläche zu steuern. Zugegeben. Aber genau so nervig kann es bei iMovie auch sein, wenn man durch "rechts/links" auf einmal einen mühsam positionierten Audio-Track wieder völlig verschiebt. Was mich aber am meisten genervt hat, ist daß die Maus einfach langsamer ist. Immerhin habe ich hier einen iMac 27" – da hat man ganz schöne Strecken zurückzulegen auf dem Bildschirm. Meine LOGITEC-Maus mit verstellbarer dpi-Zahl ist leider kabelgebunden und daher nicht unbedingt die 1:1-Alternative. Sie hatte ich mir bisher immer als "Notfall-Lösung" im Hinterkopf gehalten, da sie am Mac mini genau so gut funktionierte. Aber heute finde ich ...

Ein pfiffiger Programmierer hat die Maussteuerung von Apple angepaßt und verbessert. Und JA .. man kann an der Apple-Software verbessern. Einiges sogar! Nun läßt sich die Mausgeschwindigkeit stufenlos bis in schwindelnde Höhen hochregulieren. Das Programm "MouseZoom" findet Ihr hier.
Und wo der Erfinder dieses netten kleinen Tools schonmal dabei ist ... ob er wohl auch die zahlreichen (!) Bugs aus iMovie entfernen könnte...? Ich wäre ihm jedenfalls sehr dankbar. Mehr dazu vielleicht später.
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