Samstag, 5. November 2011

Netzlaufwerke bei MAC OS

Es ist nicht einfach. Vor allem, wenn man eher mit Windows-Netzwerken zu tun hat. Zum einen weiß man, dass bei Apple alles ein bißchen einfacher sein soll. Dann wiederum ist einem klar, dass manches wohl nur dann "just works", wenn man den Weg, den einem der grüne Vitaminschub vordiktiert, exakt einhält. Das macht die Sache so schwierig ...

Aktuell habe ich mir ein NAS zugelegt (für den Unkundigen: eine Netzwerk-Festplatte, die ein bißchen mehr kann, als nur Daten speichern). Dieses habe ich mit dem Mac-Netzwerk verbunden. Soweit so gut. Damit es nun erscheint, muss ich es im Finder über GEHE ZU - MIT SERVER VERBINDEN erst einmal "mounten":


Das ist soweit nachvollziehbar. Bloß bei jedem neuen Starten des Rechners (ja, ich schalte ihn abends aus ...) ist das wieder weg. Blöd, wenn man seine iTunes-Mediathek genau auf dieses Ding gelegt hat.

Aber - man kann es einstellen. Der Weg ist nicht ganz logisch, aber ... die Apples haben es unter den Systemeinstellungen im Bereich BENUTZER versteckt. Dort gibt es einen Reiter "ANMELDEOBJEKTE". Hier kann man für jeden User einstellen, was der so sehen soll nach seiner Anmeldung. Und da kann man dann mit dem "+" die Verzeichnisse hinzufügen, die man braucht:



Ich wollte es für andere Unwissende nur mal gesagt haben ...

(die Sache mit iTunes benötigt einen eigenen Post ... da schiebe ich langsam einen Hals auf Apple)



Donnerstag, 3. November 2011

Jawoll !!!

Das Programm funktioniert! Ich bin begeistert und habe gleich eingekauft:

Eines muss ich aber langsam hier einmal anmerken: Apple ist bei weitem nicht das, für was man diese Firma immer so völlig unreflektiert anhimmelt. Man darf nicht vergessen, es ist ein vergleichsweise "kleiner" Laden - man hat dort weniger Personal wie beispielsweise der Riese "Microsoft" und dementsprechend langsam scheint man wohl auch an Programmfehlerbereinigungen zu arbeiten. 

Und - wie man an diesem Beispiel sieht - man braucht offenbar Jahrzehnte, bis eine solch simple Funktion (die Microsoft im übrigen mindestens seit Windows XP im Standardrepertoire hat) Einzug ins Betriebssystem hält.

Aber gut - ich bin jetzt wieder zufrieden mit dem, was mein Mac kann. Und noch einmal: MEIN PC KONNTE DAS SCHON LANGE ...

Der nächste Apple-Skandal

Wer meinen vorherigen Eintrag gelesen hat und sich auskennt, wird damit gerechnet haben, was ich jetzt schreibe:

Wenn man bei Mac OS einen zweiten Monitor anschließt und das, wie ich, über MiniDV tut, bekommt man folgendes Problem:

Ist der Monitor ausgeschaltet, erkennt Mac OS das nicht und stellt Fenster, die bei der letzten Sitzung auf dem 2. Monitor dargestellt wurden, nun wieder dort dar. Nur das "dort" eben dann "ausgeschaltet" ist. Das nervt.

Diverse Suchen in Anwenderforen haben gezeigt, dass APPLE DIESES PROBLEM SEIT JAHREN IGNORIERT! Es gibt keinen Schalter dafür, dies abzustellen. Man muss tatsächlich den Monitor ausstöpseln (Ausschalten reicht nicht!) und über "Monitore erkennen" gehen, bis das System rafft, dass nix mehr da ist und die Bilder wieder auf den Hauptschirm holt.

Unglaublich!

Ich habe nun nach langem Suchen folgendes Tool gefunden, das ich jetzt mal testen werde:
switchResX Version 4.1 (www.madrau.com)

Damit soll man in der Lage sein, den 2. Monitor zu deaktivieren - per SOFTWARE.

Wir sind gespannt ...

Mittwoch, 2. November 2011

Monitor II

Offenbar ist das Problem bei Mac OS X mit der "wilden Mausfahrt", von dem man überall liest, behoben. Ich habe seit 10 Minuten meinen iMac 27" nun noch mit einem zweiten 22"-TFT  verbunden. Alles läuft soweit gut.

Das hilft mir bei Final Cut Express ein bißchen weiter. Zumindest hoffe ich das :)

Langsam aber sicher betreten wir den Semi-Professionellen Bereich. Jetzt muß es nur noch mit der Bedienung der Software klappen ... *hüstel*

Freitag, 14. Oktober 2011

finally ... I am soaked-in

Das nächste Apple-Produkt hält seinen Einzug in unser Heim ...

Mittwoch, 24. August 2011

Scrivener

Supergenial!

Wer diesen Blog liest, wird schon nach den ersten Einträgen gemerkt haben, dass ich zwar ganz angetan von der Firma APPLE bin, aber dennoch kein blinder Nachfolger dieses Apfel-Kults werden möchte. So erlaube ich es mir hin und wieder, auch einmal auf negative Seiten der Vitamine-Rechner hinzuweisen. Und da gibt es (ja, tatsächlich) einige.

Doch heute will ich noch einmal lobend tätig werden.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich eine Textverarbeitung brauche. Schließlich ist Pages nicht für alles super geeignet. Vor allem diese nervige Eigenschaft, teilweise zu "hängen" und Buchstaben nicht zeitnah genug auf den Bildschirm zu bringen (hey, ich habe einen i7 meine Güte, der rennt doch wie die Sau), hat mich extremst genervt.

Zunächst war ich mit Lotus Symphony unterwegs. Kostenlos, versteht sich. Die Software mutet sehr professionell an - man hat das OpenOffice rech gut professionalisiert. Leider sind einige Dinge nicht ganz logisch und gemessen an der Hammer-Hardware, die ich hier auf dem Schreibtisch habe, ist mir das Ding einfach noch zu lahm. Ich gebe keine Unsummen für diesen iMac aus, wenn der langsamer ist, als mein altes Office 2000 unter Win XP. Nein, echt nicht.

Dann griff ich zu NeoOffice. Auch hier kann man über die Performance diskutieren. Ein "Traum" sieht anders aus, aber insgesamt findet man doch diverse Dinge, die hier noch ein bißchen besser gelöst sind. Warum man sich nicht der wunderbaren Schriftarten-Steuerung (incl. steuerbarem Schatte - unter Windows kaum gesehen) bedient, ist mir ein Rätsel - ich muß aber auch zugeben, dass ich nichts, aber auch rein garnichts über die Programmierung unter MacOS weiß und daher den Mund mal nicht zu voll nehmen möchte. Nun - auch in NeoOffice sind Schatten à la Microsoft Word umgesetzt. Schönere macht halt nur Pages oder ... Photoshop bzw. Indesign etc. Aber darüber braucht man ja an der Stelle nicht zu philosophieren. Der Preis ist ausschlaggebend.

Doch - mal ehrlich: Was genau will ich mit einer Textverarbeitung eigentlich? TextVERARBEITUNG ist eigentlich nicht das, was die meisten wollen. Ich habe bereits mein erstes Buch geschrieben - ja. Mit mäßigem Erfolg, was den Verkauf angeht, aber das war auch nicht das Ziel. Dennoch bin ich schon an einem weiteren Buchprojekt und suche dafür eine geeignete Software. Optimal wäre es, wenn sie nativ auf MacOS läuft und nie abstürzt. Soll man an dieser Stelle ein Smiley setzen, weil man andeuten will, dass dieser Wunsch pure Utopie ist? Nein - soll man nicht. Es gibt so ein Programm.

Scrivener - zu Deutsch "Schreiberling" (frei übertragen) - kann das. Dieses Programm bietet für alle, die Schreiben wollen, die geeignete Plattform. Hier wird man nicht nur durch Kapitel-Management unterstütz, sondern kann beispielsweise auch gleich alle Unterlagen und Links, die im Rahmen der Recherche für das Werk zusammengetragen wurden ablegen. Das alles übersichtlich und strukturiert:


Natürlich merkt man nach einiger Zeit, dass die wunderbare Möglichkeit, hier sehr strukturiert vorzugehen, geradezu danach schreit, weitere Anwendungsbereiche für das Programm zu suchen. So kann ich mir durchaus vorstellen, es dienstlich für eine Art "Projekt-Management" zu verwenden. Nun werden Sie sich fragen: Die haben im Büro MAC OS? Nein, haben sie nicht. 

Aber Scrivener hat mittlerweile auch eine (kompatible!) Windows-Version erstellt, die sich gerade im Beta-Test befindet. Ich habe sie auf meinem Netbook und muß sagen: Das wird was! Es gibt noch ein paar Fehlerchen, aber die Projekt-Dateien sind in der Tat austauschbar und man kann unter Windows an dem weiterschreiben, was man unter MacOS angefangen hat bzw. wieder zurück zu MacOS gehen etc. So erspare ich mir vorläufig den Kauf einen MacBook pro, was meine Frau - rein finanziell betrachtet - sehr freuen wird. In der Tat hätte ich mich sehr eilen müssen, denn ich wäre wenn überhaupt natürlich nur mit einer MacOS Snow Leopard-Version glücklich geworden. Lion kommt mir nicht ins Haus - vorerst. Die Erfahrungen zahlreicher User sprechen da für sich.

Wer mehr über Scrivener wissen möchte, kann hier nachsehen:


Donnerstag, 23. Juni 2011

Mitdenken - auch bei Apple wäre das mal gut

Ich weiß nicht, was sich diese cloud-verblendeten Computer-Heinis dieser Welt vorstellen, wie schnell die deutschen Randgebiete, sprich ADW, ans Internet angebunden sind.

Während Jobs, Gates und Co. sich über die Cloud Gedanken machen und immer mehr dazu übergehen, alle Updates und Patches per Download (oder - schlimmer - per AppStore) zur Verfügung zu stellen, gucken Hinterweltler in beispielsweise hessischen Kuhdörfern ganz schön blöd aus der Wäsche:



Das wahrlich kleine ProKit-Update von Apple mit nicht einmal 20 MB dauert wesentlich länger als 5 Minuten. Im Vergleich: Das MacOS-Update auf 10.6.7 hat ganze 312 MB, würde nach dieser Rechnung also mehr als 1 Stunde 40 dauern. Von Xcode 3.2.6 mit 636 MB möchte ich da garnicht anfangen ...

Der größte Hit ist für mich allerdings immer noch die Tatsache, dass einem zumindest Apple offenbar kaum noch eine andere Wahl lassen will: Viele Updates (so z. B. das neue MAC OS Lion) kann man überhaupt nicht mehr als Datenträger kaufen. Und da bei Apple ja alles so schrecklich einfach ist, kann man davon ausgehen, dass die Benutzer es nicht ohne entsprechende Anleitung hinbekommen, die erforderlichen Downloads von einem mit besserer Bandbreite ausgerüsteten Bekannten erledigen zu lassen. Der Otto-Normal-User wird da oftmals die Alu-Glas-Kiste ins Auto packen und woanders updaten ...

Wenn das nicht aufhört, sehe ich für mein Büro daheim auf Apple ganz schwere Zeiten zukommen. Aber erst mal sehen, was Microsoft so treibt.